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Commichau

Zeittafel

  • 1266 erste urkundliche Erwähnung "Kumchowe"
  • 1895 im Braunkohlewerk C.R. Henschel wird die Untertrageproduktion eingestellt und auf schiefer Ebene (Tagebau) weitergeführt
  • 1897 Johann Fürchtegott Otto wird Gemeindevorstand in Commichau
  • 1895 Das Braunkohlewerk R. Henschel errichtet ein Kessel- und Maschinenhaus (die heutige Feldscheune bei Neu Mexiko)
  • 1900 die Grube „Wettin“ (heute befindet sich eine Obstplantage rechter Hand aus Commichau kommend vor dem Abzweig Zschirla auf dem Gelände) erhält ein Maschinenhaus
  • 1901 Errichtung einer Drahtseilbahn für den Tontransport
  • 1901 Bruno Otto in Commichau ist von der Amtshauptmannschaft in Pflicht genommen worden. (Gemeindevorsteher)
  • 1903 der Betrieb Grube „Wettin“ wird eingestellt
  • 1903 vom Kohlenwerk R. Henschel wird eine Seilbahn über die Endladestation Maschinenhaus Zschadraß zum Colditzer Bahnhof (3,2 km lang) erbaut
  • 1913 Grubenbrand im Braunkohlewerk R. Henschel
  • 1924 Kohlegewinnung der Grube von R. Henschel wird eingestellt und seit 1926 als Ton- und Kaolinwerk weitergeführt
  • 1957 Bau des Spritzenhauses der Feuerwehr
  • 1995 neue Straßennamen Steingasse, Neubauernstraße, Meuselwitzer Straße, Am Teichdamm, Im Oberdorf , Straßenbau Neubauerstraße und Dorfbeleuchtung
  • 1995 aus Anlass der Fertigstellung der Arbeiten am Teichdamm (Teichsanierung) wird das erste Teichdammfest gefeiert. Die Anlieger der „Neubauernstraße“ übernehmen ihre neue Straße und feiern dies jährlich im Juni mit einem Straßenfest
  • 1999 Ortsverbindungsstraße nach Podelwitz gebaut
  • 2000 Ortsverbindungsstraße nach Zschirla gebaut
  • 2000 Stützpunkt der FFW Commichau wird geschlossen und die Kameraden schließen sich der FFW Zschadraß an. Traditionspflege der FFW Commichau wird im Heimatverein fortgesetzt
  • 2002 Heimatverein Commichau wird gegründet
  • 2003 Bau der Podelwitzer Straße
  • 2003 umfangreiche Sanierung der Deponien durch das LRA

 

Um 1900

Es wurde fetter Ton vorgefunden. Willkürlich liegen Braunkohleflöze, Sandadern, Lehm- und Tonschichten durch- und übereinander. Diese Bodenschätze gaben dem Ort das Gepräge.

 

Commichau hat früher, wenn man so will, einen langen Dornröschenschlaf gehalten. Es wurden jahrelang keine Häuser gebaut. Einzig der Brunnen im Dorf wurde regelmäßig von den Hausfrauen genutzt, um Wasser zu holen. Leider kann man nicht mehr zu Commichau sagen, außer dass es heute ca. 250 Einwohner hat.

 

2005

Commichau stellt sich als schöner Wohnstandort dar. Schön sanierte Häuser prägen den Ort, auch einige neue kamen in den letzten Jahren hinzu. Öffentliche Gebäude gibt es in Commichau nicht mehr. Der Heimatverein pflegt Traditionen und Kulturangebote in der „Alten Schule“ von Commichau. Im April werden die Fluren um Commichau in ein „Blütenmeer“ getaucht. Verantwortlich dafür ist das Obstbauunternehmen Seidel, welches in der 2. Generation seit 1990 den plantagemäßigen Obstbau wieder aufleben lässt. 1948 begann Werner Seidel den Obstbau mit seinem Vater, konnte diesen aber ab 1952 durch die Landwirtschaftsreformen in der DDR bis 1990 nur als Ein-Mann-Betrieb fortführen.


 

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