Die Ökologisch-Soziale Stiftung Zschadraß wurde 2004 auf Initiative von Herrn Werner Nold aus Frankfurt/Main ins Leben gerufen. Er hatte schon immer den Wunsch, sich in einer eigenen Stiftung für Ökologie und Soziales einzubringen. In Bürgermeister Matthias Schmiedel und seinen Mitstreitern fand er die ideale Besetzung für Stiftungsvorstand und Beirat.
Die Gemeinde Zschadraß war seit 1999 bestrebt Energie einzusparen, den Verbrauch zu optimieren und den Einsatz regenerativer Energien voranzutreiben.
Das Programm „Nachhaltiges Zschadraß“ gab dazu den äußeren Rahmen. Die Idee, die Gemeinde Zschadraß will bis zum Jahr 2050 die gesamte benötigte Energie aller Gebäude, auch private Haushalte vor Ort umwandeln, die soll zu 100% mit regenerativen Energien umgesetzt werden. Herr Werner Nold hat sich mit seiner Lebenserfahrung und den festen Willen, Ökologie und soziales Engagement zu vereinen, einen großen Erfolg der Energiespargemeinde Zschadraß gemacht. Seine Ideen treiben die Mitstreiter zu immer neuen Projekten an. Die Stiftung legte das Fundament für die Teilnahme am europäischen Zertifizierungsverfahren zum European Energy Awards ® (europaweites Energievergleichssystem).
Die Gemeinde Zschadraß ist eine von 4 Gemeinden im Land Sachsen, die 2007 die Kriterien erfüllte und nun 3 Jahre den Titel „Energiespargemeinde“ tragen darf. Die Stiftungsprojekte Photovoltaikanlage auf der Sporthalle „Arche“, der Schule, der Gemeindeverwaltung, der FFW Hausdorf bilden dabei den finanziellen Grundstock für jährlich weitere ökologische Projekte in der Gemeinde. Hier ein paar Beispiele für bisher ökologisch und soziale Projekte der Stiftung:
Seit 2005 engagiert sich die Stiftung im sozialen Bereich, indem sie für mehreren sozial schwachen Familien das Essengeld für die Kinder in der Schule übernimmt. In diesem Jahr wurde bereits das 2. Ferienlager für Kinder aus Grund- und weiterbildenden Schulen durchgeführt. 48 Kinder konnten sich 8 Tage in der Dahlener Heide vom Schulalltag erholen.Die Stiftung übernahm dabei über 90% der gesamten Kosten.
Ein weiteres kleineres Projekt ist z. B. das Sammeln von Fallobst mit den Kindergarten- und Hortkindern für kostenlose Pausengetränke oder das Projekt „Gelee für Spiel und Spaß“ , wo die Stiftung jedes selbstgemachte Gläschen mit 2 € vergütete, die wiederum den Kindereinrichtungen 2-fach zugute kommen. Gelee steht für die Pausenversorgung zur Verfügung und das Entgelt kann für andere Projekte der Einrichtung genutzt werden. Auch unterstützt die Stiftung den jährlichen Schulenergietag sowie in diesem Jahr den Tag der erneuerbaren Energie am 26.04.08 gemeinsam mit der saena, der Sächsischen Energieagentur GmbH hier in Zschadraß.
Am 10.10.08 den Tag der Regionen, in dem für Klimaschutz und kurze Wege für die Kinder aus Kindergarten und Schule und deren Eltern ein umfangreiches Programm geboten wird.
Ein größeres Bauprojekt steht für das Jahr 2009 an, in einem gemeinsamen Projekt mit der Gemeinde, Verein Ländl. Leben und einem privaten Investor soll ein 2 Megawatt Windrad im bereits vorhandenen Windvorranggebiet Raschütz/Bockwitz entstehen. Die Vision ist dabei, die in ca 15 oder 16 Jahren zu erwartenden Gewinne zur Senkung der Elternbeiträge der Kitas zu verwenden. Auch sollen dies in der Investition kleinerer Windkraftanlagen 2,5 kW oder 5 kW als Testanlagen am Standort Raschütz entstehen, um Einfamilienhausbesitzern diese Form der Energieerzeugung als praktische Modellanlage zu präsentieren.
Falls Sie weitere Informationen oder sogar mitarbeiten möchten, wenden Sie sich vertrauensvoll an den Stiftungsvorstand Herrn Werner Nold unter Handy-Nr. 0174/3442329 oder Herrn Matthias Schmiedel unter 034381/831-00. |