Um 1900
Zu den „Haufendörfern“ einer späteren Zeit gehört auch Hausdorf. Mitten in vorbildlichen Umsiedlungen gelegen, gruppierten sich einst auch die Häuser der Einwohner um das Rittergut. Wenn man bei diesem Dorf jetzt noch einen zweiten Teil, den Straßenteil, unterscheiden kann, so wird man erkennen, dass dieser erst in neuerer Zeit entstanden ist. Mittlerweile hat
Hausdorf ca. 200 Einwohner, welche sich rund um wohl fühlen.
2005
Hausdorf präsentiert sich für den Vorüberfahrenden als Ortschaft, zu der unmittelbar
Zollwitz und
Terpitzsch gehört. Durch das Baugebiet ist die Trennung zwischen
Zollwitz und
Hausdorf nicht mehr wahrzunehmen. Die landwirtschaftliche Nutzung der Höfe in
Hausdorf wird nur noch im Nebenerwerb betrieben. Aus der alten Schmiede wurde ab den 70’er Jahren durch Herrn Albert Staskewitsch ein metallverarbeitender Betrieb aufgebaut. Mit seinem Umzug des Betriebs nach
Zollwitz wurde er gleichzeitig der größte Arbeitgeber im Ort. Auch entstand in den letzten Jahren in Richtung Raschütz am Ortsausgang die Firma Schornstein Thiele. Mit den Standorten der Schule, der Gemeindeverwaltung, den Sportstätten, der Bowlingbahn, der Sportgaststätte und der neuen Turnhalle ist ein modernes Dorfzentrum entstanden. Durch die Aktivitäten der Ökologisch-Sozialen Stiftung konnten Fotovoltaikanlagen auf Turnhalle, Schule und Verwaltung errichtet werden. Im selben Atemzug war sie maßgeblich mitbeteiligt, dass wir die Heizzentrale auf nachwachsende Rohstoffe umrüsten konnten. Durch die Holzhackschnitzelheizung und das Nahwärmenetz kann das Verwaltungs- Schul- und Sportzentrum CO2 beheizt werden.