Um 1900
Die Hügelgräber unterhalb von
Erlln sind althistorische Denkmäler. Bis Ende des 19. Jahrhunderts waren die meisten Ortsbewohner Leinbleicher, später Ritterguts-, Fabrik- und Bahnarbeiter.
Unser kleines, abgelegenes
Erlln ist vor 100 und mehr Jahren in weiter Umgebung ganz sicher bekannter geworden, als das durch den Bahnhof gehobene Tanndorf. Von weit und breit, von Schwarzbach, Rochlitz, Ballendorf, Borna, von Geringswalde und Hartha, von Mügeln und Oschatz, um nur die ungefähren Grenzorte zu nennen, kamen die Leute wenigstens einmal im Jahr, um sich das kleine „Dörfchen“
Erlln anzuschauen, welches nur ca. 100 Einwohner hat.
2005
„Nach
Erlln muss man wollen. Es liegt nicht auf dem Wege für den, der ein anderes Ziel hat, sondern abgelegen von Fernstraße und Wanderweg.“ Dies kann man nachlesen im Buch von Gerhard Weber und Ralph Grüneberger „Die Leute im Dorf Erlln“. Dieser Bilderband, welcher in den 80`er Jahren aufgenommen wurde, machte
Erlln bis New York bekannt. Heute ist
Erlln ein idyllisch gelegener Wohnort. Nach der kompletten Überflutung im Jahre 2002 und anschließender Sanierung der Häuser und Straßen ist
Erlln heute schöner denn je. Die Erllner hoffen nun auf einen bald möglichen Beginn des neuen Dammbaus, welcher Ihre Häuser in Zukunft besser schützen soll.