Um 1900
Es wurde fetter Ton vorgefunden. Willkürlich liegen Braunkohleflöze, Sandadern, Lehm- und Tonschichten durch- und übereinander. Diese Bodenschätze gaben dem Ort das Gepräge.
Commichau hat früher, wenn man so will, einen langen Dornröschenschlaf gehalten. Es wurden jahrelang keine Häuser gebaut. Einzig der Brunnen im Dorf wurde regelmäßig von den Hausfrauen genutzt um Wasser zu holen. Leider kann man nicht mehr zu
Commichau sagen, außer dass es heute ca. 250 Einwohner hat.
2005
Commichau stellt sich als schöner Wohnstandort dar. Schön sanierte Häuser prägen den Ort, auch einige neue kamen in den letzten Jahren hinzu. Öffentliche Gebäude gibt es in
Commichau nicht mehr. Der Heimatverein pflegt Traditionen und Kulturangebote in der „Alten Schule“ von Commichau. Im April werden die Fluren um
Commichau in ein „Blütenmeer“ getaucht. Verantwortlich dafür ist das Obstbauunternehmen Seidel, welches in der 2. Generation seit 1990 den plantagemäßigen Obstbau wieder aufleben lässt. 1948 begann Werner Seidel den Obstbau mit seinem Vater, konnte diesen aber ab 1952 durch die Landwirtschaftsreformen in der DDR bis 1990 nur als Ein-Mann-Betrieb fortführen.