| Markt: |
In der
ersten Hälfte des 13.Jh., als Colditz von den Burgherren
das Stadtrecht erhielt, dürfte der Colditzer Markt
entstanden sein.
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| Rathaus |
Es
dominiert im Marktensemble. Sein Erdgeschoss ist geprägt
von Gratnetz- und Sterngewölbe.
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| Markt
3 |
1775 gründete
der Apotheker Ludwig Emanuel Eichenberg die Apotheke
„Zum goldenen Engel“
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| Markt
8 |
Das Gebäude
hat ein Porphyr-Rundbogenportal, dessen Schluss-Stein „Bienenfleiß“ symbolisiert.
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| Schlosscafe |
Die
heutige Gaststätte wurde mit aufgesetzten Frontspießen
um 1560 erbaut.
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| Brauerei |
Das Gebäude
besitzt eine Inschrift mit der Jahreszahl 1594 und eine
sehenswerte Dachstuhlkonstruktion.
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| Markt
13 |
Dieses
Haus entstand um 1600 mit einem prachtvollen
Renaissancegiebel.
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| Markt
16 |
Hier
hielten die Feldmarschälle Blücher und Yorck im Mai 1813
Kriegsrat.
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| Markt
21 |
Es ist ein
ehemaliges Kanzleihaus. 1602 bezog es der Wittenberger
Jurist J. B. Carpzov, den Kurfürstin Sophie v. Sachsen zu
ihrem Kanzler berief.
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| Untermarkt |
Der
dreieckige Platz ging aus der Nikolaivorstadt hervor und
wurde erst 1830 bebaut.
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| Untermarkt
3 |
Das
verschieferte Giebelhaus spätmittelalterlichen Charakters
mit schönem Portal trägt die Jahreszahl 1564.
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| Untermarkt
10 |
Das Gebäude
mit der Jahreszahl 1742 ist von altersher eine Bäckerei
und hat als Handwerkszeichen eine Brezel aus Rochlitzer
Porphyrtuff.
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| Postamt |
Es wurde
1904 mit auffallender Sandsteinfassade gebaut.
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| Sophienplatz |
Die Häuser stammen meist aus der Gründerzeit. Die Bürgerschule (heute Sophienschule (Mittelschule) wurde 1886 erbaut.
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| Topfmarkt |
Hier steht
ein interessantes Fachwerkhaus mit Andreaskreuzen (16.
Jh.).
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| Stadtmauer |
Dazu gehörten
früher fünf Stadttore: Schultor, Töpfertor, Badertor,
Haintor und Nikolaitor. Am Untermarkt, Richtung „Am
Graben“ existiert ein 4m-hoher Stadtmauerrest.
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| Bahnhof |
Die Eröffnung
der Muldentalbahn und des historischen Bahnhofsgebäudes
erfolgte 1875.
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| Muldenbrücke |
1207 wurde
sie erstmals erwähnt und 1932/33 als heutige Stahlbetonbrücke
errichtet. In der Chronik sind etwa 30 Überflutungen ab
1306 erfasst.
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| Badergasse/
Baderberg |
Hier war im 15./16. Jh. ein beliebter Ort, später die Ratsbaderei und
bis zum 2. Weltkrieg mit 34 Geschäften die dominierende
Einkaufsstraße der Stadt.
Erste urkundliche Erwähnung fand die Amtsmühle
1265-1514, welche sich seit 1826 im Privatbesitz der
Familie Schlobach befindet.
Im April 1642 übernachtete in der „Heiste“ (Nr.6)
General Piccolomoni, Wallensteins Vertrauter.
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| Töpfergasse |
Töpfer
mussten sich wegen Brandgefahr außerhalb der Stadttore
niederlassen. Die Colditzer Töpferinnung wurde erst 1796
bestätigt. Es sind ein Rundbogenportal mit Sitznischen
(1614), einfache Ständerfachwerke und ein seltener
Ziegelzaun mit um 1900 gefertigten Formziegeln zu
bewundern.
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Stadtkirche
St. Egidien
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Die nach
dem Heiligen St. Aegidius benannte Kirche wurde 1826
urkundlich erwähnt.
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| Johann-David-Köhler-Haus |
Hier wurde
am 18. Januar 1684 der berühmte Historiker und Begründer
der wissenschaftlichen deutschen Numismatik und der
Mitbegründer der Bibliothekswissenschaft Johann David Köhler
geboren.
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| Schlossgasse |
Ein
malerisch schönes Fachwerkhaus aus dem 16. Jh. heißt im
Volksmund wegen seines eigenwilligen Aussehens durch
verformte Balken „Götzentempel“, „Lügenhaus“
oder „Hasenhaus“.
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| Kirche
St. Nicolai |
Das wohl
älteste Bauwerk der Stadt aus der Mitte des 12. Jh. wurde
bis 1431 noch als Pfarrkirche genutzt. |